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Medizintechnik für Kinder

Medizintechnik für Kinder | Bis 15.09. FuE-Förderung beantragen

Die Anzahl altersgerechter medizintechnischer Lösungen und Hilfsmittel für Kinder ist im Vergleich zu Produkten für Erwachsene deutlich geringer. Deshalb fördert das Bundesforschungsministerium (BMBF) jetzt medizintechnische Innovationen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung. Welche Altersgruppen sollen laut BMBF berücksichtigt werden?

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Medizintechnik für Kinder

  • Einreichung von Projektskizzen bis zum 15.09.17.
  • Kleine, mittlere und große Unternehmen sind antragsberechtigt.
  • Förderung von Verbundprojekten.


In Deutschland ist der Bedarf an altersgerechten medizintechnischen Lösungen für Kinder sehr hoch. Jedoch sind die Patientenkollektive aufgrund der Einteilung in die verschiedenen Altersgruppen sehr klein und die daraus resultierenden Zielmärkte eingeschränkt. Innovatoren stehen außerdem vor besonderen Herausforderungen, wenn es darum geht klinische Studien an Minderjährigen durchzuführen. Ethische Hemmschwellen und notwendige Zulassungen verlangsamen und erschweren den Weg zur erfolgreichen klinischen Anwendung von Innovationen. Hinzu kommt, dass bei der Produktentwicklung auf die spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Altersgruppen geachtet werden muss. So müssen zum Beispiel bei der Entwicklung von Prothesen und Implantaten die Entwicklungs- und Wachstumsprozesse berücksichtigt werden.

Hier setzt die aktuelle Fördermaßnahme "Kleine Patienten - großer Bedarf" des BMBF an. Ziel der Maßnahme ist es, die Gesundheitsversorgung von Kindern in den unterschiedlichen Altersgruppen entlang der gesamten Versorgungskette zu verbessern. In diesem Sinne will das BMBF Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu folgenden Themen unterstützen:

  • Medizintechnik, die das kindliche Wachstum, die physische Entwicklung berücksichtigt (z.B. mitwachsende Prothesen).
  • Medizintechnik für die ambulante oder stationäre Behandlung (einschl. Notfallsituationen), die altersgruppenspezifisch auf die physischen Gegebenheiten von Kindern angepasst ist (z.B. größenoptimierte Organunterstützungssysteme)
  • Kindgerechte Medizintechnik, die in der Therapie die Selbstständigkeit, Eigenmotivation der Patienten fördert und Angehörige entlastet (z.B. bei ADHS, Ess-Störungen, Schizophrenie, Depression, Zwangsstörungen, angeborene Organfehler, Epilepsie, Diabetes, Mukoviszidose). 

Es können auch Innovationsprojekte zu anderen Themen gefördert werden. Sie müssen sich aber auf die Optimierung der Gesundheitsversorgung von Kindern beziehen. 


Aufteilung der Altersgruppen im Rahmen der Bekanntmachung

  1. Frühgeborene (vor vollendeter 37. Schwangerschaftswoche)
  2. Neugeborene (unmittelbar nach der Geburt bis zum Ende der 4. Lebenswoche)
  3. Säuglinge (5. Lebenswoche bis zum Ende des 1. Lebensjahres)
  4. Kleinkinder (vom 1. bis zum Ende des 2. Lebensjahres)
  5. Kinder (vom 3. bis zum Ende des 11. Lebensjahres)
  6. Adoleszente (vom 12. bis zum Ende des 17. Lebensjahres)


Förderfähig sind ausschließlich Verbundprojekte mit mindestens zwei Partnern. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Großunternehmen sowie Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Beteiligung von KMU ist ein positiver Faktor und ausdrücklich erwünscht. Für Unternehmen gilt ein Fördersatz von bis zu 50% auf die zuwendungsfähigen Projektkosten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die bis zum 15.09.17 eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen. Die Förderprojekte sollen max. drei Jahre dauern.

Interessieren Sie sich für eine Antragstellung bis zum 15. September? Dann sprechen Sie uns an. PNO erarbeitet einen aussichtsreichen Förderantrag für Ihr Projekt und unterstützt Sie auch gerne bei der Suche nach geeigneten Verbundpartnern.


Peter Stuckert
Innovation, Investition
Tel.: (0211) 65 85 19 23
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Ringo Thomas
Innovation
Tel.: (0341) 98 97 34 75
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