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Investitionsförderung

Investitionsförderung

Planen Sie eine größere Investition in Maschinen, Anlagen, Produktions- oder Lagergebäude? Dann beantragen Sie mit PNO eine Investitionsförderung für Ihr Projekt.


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Investitionsförderung.


Investitionen sichern den Bestand und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und ermöglichen Existenzgründungen: Beides ist wichtig, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhalten und zu stärken. Nur zukunftsorientierte Unternehmen bestehen langfristig am Markt und bilden somit eine solide Basis für den Arbeitsmarkt.

Mit gezielter Investitionsförderung greifen Bund und Länder in die Wirtschaftsentwicklung ein und beeinflussen das Wachstum ausgewählter Regionen, Techniken oder Branchen.

GRW- Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"

Die Investitionsförderung GRW zielt auf die Stärkung strukturschwacher Regionen unabhängig von Branche oder Technologie ab. Als Förderung greift sie insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern, aber auch in Teilen Niedersachsens (z. B. Lüneburger Heide und Weserbergland), Schleswig-Holsteins, des Ruhrgebiets und Bayerns (Grenzregion zu Tschechien).

Ziel der GRW-Förderung ist die Hilfe zur Selbsthilfe in den Fördergebieten. Die Förderung investiver Maßnahmen von Unternehmen setzt Wachstumsimpulse und schafft dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze – eine wichtige Voraussetzung für langfristige Perspektiven der Bevölkerung in wirtschaftsschwachen Gebieten.

Investitionsförderung der Länder

Die GRW bietet eine breite Palette an Förderungsmöglichkeiten: GRW-Mittel stehen für gewerbliche Investitionen über Verbesserungen der Standortbedingungen bis hin zum Ausbau der Innovationskraft bereit. Die GRW-Förderung gibt es allerdings nicht flächendeckend in Deutschland, sondern sie ist auf wirtschaftlich schwächere Regionen beschränkt.

Deshalb unterstützen Länder wie Bayern oder Rheinland-Pfalz auch Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Dienstleistung und Tourismus, die außerhalb der GRW-Fördergebiete ansässig sind. Hauptziel ist dabei die Neuentstehung und Sicherung von Arbeitsplätzen, um ein Abwandern der Bevölkerung in wirtschaftsstärkere Gebiete zu verhindern. Darüber hinaus sollen übergreifende Ziele wie verbesserte technische Standards, höhere Energieeffizienz oder umweltfreundlichere Logistiklösungen vorangetrieben werden.

Technologieorientierte Förderprogramme

EEKSPP-Förderung

Im Gegensatz zu den regionsspezifischen Förderprogrammen streben die technologieorientierten Investitionsförderungen eine stärkere Ausrichtung der Wirtschaft auf umweltpolitische Ziele an. Für Unternehmen stellen sie allerdings auch eine alternative Fördermöglichkeit dar, sollten die Voraussetzungen für GRW oder andere Investitionsförderungen der Länder nicht erfüllt sein: Für eine Bewilligung von Fördermitteln reicht eine Investition in den Stand der Technik.

  • EEKSPP: Energieintensive Unternehmen übernehmen in Sachen Energieeffizienz natürlich eine Schlüsselrolle. Deshalb haben der Bund und die Länder verschiedene Förderprogramme gestartet, um diese Unternehmen zu weiteren Energiesparinvestitionen zu ermuntern. Finanziell besonders interessant ist ein Förderangebot des Bundeswirtschaftsministeriums. Über das Programm „Förderung von energieeffizienten und klimaschonenden Produktionsprozessen (EEKSPP)“ können Unternehmen bis zu 1.500.000,- EUR als Zuschuss für ein oder mehrere Energieeffizienz-Projekte bekommen. Förderfähig sind Neuinvestitionen, Maßnahmen an vorhandenen Produktionsanlagen und die Nutzung von Abwärme.
  • Querschnittstechnologien beschränken sich nicht auf bestimmte Industriezweige, sondern kommen branchenübergreifend zum Einsatz. Motoren, Pumpen oder Kompressoren sind hierfür einige Beispiele. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie möchte mit der Förderung von Querschnittstechnologien in erster Linie Energiesparpotenziale ausschöpfen und zur Modernisierung von Anlagen mit hohem Energieverbrauch anregen.
    KMU und Großunternehmen können für Investitionen in energieeffiziente Geräte und Anlagen Zuschüsse bis zu 150.000 Euro beantragen. Zuschüsse gibt es sowohl für Ersatzinvestitionen als auch Neuanschaffungen.
  • Kälte- und Klimaanlagen: Stromverbrauch und CO2-Emissionen sind die großen Angriffspunkte für das Förderprogramm zur Investition in Kälte- und Klimaanlagen. Die Nationale Klimaschutzinitiative bezuschusst die Verwendung hocheffizienter Komponenten und Systeme. Außerdem zielt die Investitionsförderung des Bundesumweltministeriums auf den verstärkten Einsatz von fortschrittlichen Kältemitteln in modernen Klimaanlagen, so dass auf diesem Weg die Treibhauswirkung aufgrund von Emissionen zusätzlich verringert wird. Förderungsberechtigt sind neben KMU und Großunternehmen auch Kommunen und öffentliche Einrichtungen. Voraussetzung ist lediglich das Erreichen der hochgesteckten Umwelt- und Energieziele mit der Investition in Kälte- und Klimaanlagen.

Marktstrukturverbesserung

Branchenspezifische Förderprogramme

Die Lebensmittelindustrie ist nicht nur eine der wichtigsten Branchen in Deutschland, Unternehmen aus dieser Branche können über die Marktstrukturverbesserung MSV der Bundesländer auch sehr gut Zuschüsse für ihre Investitionen bekommen. Diese Aussage schließt alle Unternehmen mit ein, die Lebensmittel für die menschliche oder für die tierische Ernährung herstellen und dafür landwirtschaftliche Erzeugnisse (pflanzliche, tierische Rohware) aufnehmen und verarbeiten.

Um die MSV-Förderung zu bekommen, müssen Unternehmen keine neuen Arbeitsplätze schaffen, es muss lediglich die sogenannte Erzeugerbindung sichergestellt werden. Das heißt, es muss Rohware aus der EU bezogen werden. Ein regionaler Rohwarenbezug ist dabei für die Förderung von Vorteil. Ebenso die Herstellung von Qualitäts- oder Bioprodukten.

Im Rahmen der Marktstrukturverbesserung sind besonders viele Kosten einer Investition förderfähig: Produktions- bzw. Lagergebäude und alle Maschinen und Anlagen entlang der lebensmitteltypischen Prozesskette. Der Zuschuss hat eine Höhe zwischen 20% bis 30% auf die zuwendungsfähigen Kosten.

Welches Förderprogramm für wen? PNO weiß die Antwort.

Die Vielzahl an unterschiedlichsten Förderprogrammen und Zuständigkeiten für die Beantragung von Investitionszuschüssen bringt es mit sich, dass es für Berechtigte oft schwierig ist, alle Möglichkeiten und Chancen in Betracht zu ziehen. Wenn bei dem angestrebten Zuschuss keine Aussicht auf Förderung besteht, kann sich bei anderen Quellen ein Antrag durchaus lohnen.

Wir beschäftigen uns genau mit diesen Themen, sind tief in den Bereich der Investitionszuschüsse involviert und verfolgen aktuelle Entwicklungen in Politik und Wirtschaft. Dadurch können wir Sie nicht nur umfassend beraten – mit der PNO als Partner brauchen Sie sich weder um eine korrekte Antragstellung noch um die Fristwahrung zu sorgen.

Unsere Experten haben die maximalen Zuschusshöhen im Blick und übernehmen für Sie die Auswahl erfolgversprechender Förderprogramme. Außerdem unterstützen wir Sie bei komplexen Anträgen und reichen diese bei den zuständigen Instanzen ein. 

Planen Sie eine Investition? Dann stellen Sie jetzt mit PNO einen Förderantrag. Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Peter Stuckert zur Verfügung. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer (0211) 65 85 19 0 oder per E-Mail.


Peter Stuckert
Investitionen, Energieeffizienz
Tel.: (0211) 65 85 19 23
E-Mail




Beispiel für eine Investitionsförderung

Ein Lebensmittelhersteller hat in den letzten Jahren mehrere Millionen Euro in die Erweiterung seiner Verarbeitungskapazitäten investiert. Dass diese Vorhaben hätten gefördert werden können, war dem Unternehmen jedoch völlig unbekannt. Nach dieser überraschenden Erkenntnis hat die Geschäftsführung PNO umgehend damit beauftragt, einen Förderantrag für die ad hoc anstehenden Investitionen zu stellen. Innerhalb weniger Wochen ist dem Unternehmen ein Zuschuss in siebenstelliger Höhe für die Anschaffung verschiedener Maschinen und Anlagen bewilligt worden.

Bewilligte Förderung rund 1.050.000,- EUR

 

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