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Bioschmierstoffe

Bioschmierstoffe | BMEL fördert jetzt biobasierte Innovationen

Obwohl Bioschmierstoffe eine breite technische Anwendung finden könnten, werden sie im Moment vorwiegend in umweltsensiblen Bereichen eingesetzt. Deshalb sind nur rund 18.500 t der jährlich in Deutschland abgesetzten 1.000.000 t Schmierstoffe biobasiert. Eine neue Förderbekanntmachung soll das nun ändern.

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Bioschmierstoffe biobasierte Schmierstoffe

  • Antragstellung bis zum 30.04.18.
  • Kaum Einschränkung der Antragsberechtigung.
  • Förderung von Einzelprojekten und Verbundprojekten.

Die Bioökonomie baut auf der Nutzung der natürlichen Ressourcen (Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen) auf und ist damit der nachhaltige Gegenentwurf zur erdölbasierten Wirtschaft. Im Alltag kann man der Bioökonomie schon recht häufig in Form von Verpackungen aus Bioplastik begegnen. Bioschmierstoffe sind dagegen ein biobasiertes Produkt, das eher im Verborgenen zum Einsatz kommt, zum Beispiel in Motoren.

Bioschmierstoffe dienen wie ihre erdölbasierten Verwandten zur Verringerung von Reibung und Verschleiß sowie zur Kraftübertragung, Kühlung, Schwingungsdämpfung, Dichtwirkung und dem Korrosionsschutz. Sie sind aber umweltfreundlich (externer Link), weil sie u.a. zu mindestens 25 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und zu mehr als 60% biologisch abbaubar sein müssen 

Obwohl Bioschmierstoffe eine breite technische Anwendung finden könnten, werden sie im Moment vorwiegend in umweltsensiblen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel in der Forstwirtschaft. Deshalb sind laut Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (externer Link) nur rund 18.500 t der jährlich in Deutschland abgesetzten 1.000.000 t Schmierstoffe biobasiert, setzen sich also zu mehr als 25% aus nachwachsenden Rohstoffen zusammen. Davon entfallen

  • 27% auf Hydrauliköle,
  • 24% auf Sägeketten-/Sägegatteröle,
  • 14% auf Schalöle und 11% auf Schmierfette.

Die Nutzung von Bioschmierstoffen ist also noch sehr ausbaufähig. Deshalb will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jetzt Forschung und Entwicklung zu innovativen biobasierten Schmierstoffen und Additiven fördern, um die Marktposition von Bioschmierstoffen zu verbessern. Im Detail können FuE-Projekt zu folgenden Schwerpunkten bezuschusst werden:

  • Biobasierte Grundflüssigkeiten für Bioschmierstoffe: Entwicklung und Erprobung biobasierter Grundflüssigkeiten zur Herstellung von innovativen und leistungsstarken biobasierten Schmierstoffen insbesondere in den Sortengruppen Hydrauliköle, Getriebeöle, Metallbearbeitungsöle und Schmierfette.
  • Biobasierte Additive für Bioschmierstoffe: Entwicklung und Erprobung biobasierter Additive zur Herstellung von innovativen und leistungsstarken biobasierten Schmierstoffen insbesondere in den Sortengruppen Hydrauliköle, Getriebeöle, Metallbearbeitungsöle und Schmierfette.

Es werden Einzelprojekte und Verbundprojekte mit mehreren Partnern gefördert. Die Antragsberechtigung ist kaum eingeschränkt. Natürliche oder juristische Personen mit Niederlassung in Deutschland können Anträge stellen. Für Unternehmen gilt in der Regel ein Fördersatz von 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kann sogar ein höherer Fördersatz gewährt werden. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die bis zum 30.04.18 eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen.

Interessieren Sie sich für eine Antragstellung bis zum 30. April? Dann sprechen Sie uns an. PNO erarbeitet einen aussichtsreichen Förderantrag für Ihr Projekt und unterstützt Sie auch gerne bei der Suche nach geeigneten Verbundpartnern, wenn Sie das Projekt nicht alleine durchführen wollen.

Bei PNO Consultants ist Ihr Bioschmierstoff-Förderantrag sehr gut aufgehoben. Wir sind Experten in Sachen Bioökonomie und deshalb an EU-Projekten wie BioLinX oder BIOSKOH (externer Link) beteiligt. Fragen Sie uns, ob auchSie vom BioLinX-Projekt profitieren können.


Barbara Bendaoud
Innovation, EU-Förderung
Tel.: (0211) 65 85 19 19
E-Mail


Ariane Waldmann
Innovation, EU-Förderung
Tel.: (0341) 98 97 34 74
E-Mail