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Bioraffinerien

Bioraffinerien | Bis 23. Oktober FuE-Förderung beantragen

Bioraffinerien sind Innovationstreiber der angestrebten biobasierten Wirtschaft. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert deshalb jetzt FuE-Projekte, die innovative Technologien und Verfahren für Bioraffinerien zum Gegenstand haben.

Wollen Sie mehr wissen?

Bioraffinerien

  • Antragstellung bis zum 23.10.17.
  • Förderung von Einzelprojekten und Verbundvorhaben.
  • Gefördert werden KMU und Großunternehmen.

Im Rahmen dieser Bekanntmachung können leider keine Anträge mehr gestellt werden. Sprechen Sie uns doch bitte trotzdem an, wenn Sie Fördermittel für Ihr Forschungs- und Entwicklungsprojekt haben möchten.

Mit der Endlichkeit fossiler Rohstoffe und ihren oftmals gravierenden Umweltproblemen wird die Bioökonomie immer wichtiger. 2010 setzte sich die Bundesregierung mit der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ das Ziel, eine Wirtschaftsform zu etablieren, die auf natürliche Stoffkreisläufe, biobasierte Produkte und Nachhaltigkeit basiert. 

In diesem Konzept sind Bioraffinerien ein wichtiger Baustein und Innovationstreiber. Durch ein integratives und multifunktionelles Gesamtkonzept nutzen Bioraffinerien biologische Ressourcen als Rohstoffquelle für die nachhaltige Erzeugung unterschiedlichster Zwischenprodukte. Sie bieten aussichtsreiche Lösungsansätze für eine ressourceneffiziente und nachhaltige Wirtschaftsform und leisten einen bedeutenden Beitrag zum Aufbau einer nachhaltigen und wissensbasierten Bioökonomie.

Im Rahmen der Technologie-Initiative Bioraffinerien will das BMBF deshalb jetzt Forschung und Entwicklung zu innovativen Technologien und Verfahren für Bioraffinerien fördern. Die FuE-Projekte sollen in eins der drei folgenden Themenmodule passen:

Modul 1: Verfahren, Technologie und Produkte der Primärraffinerie

  • Komponententrennung
  • Aufschluss der Biomasse
  • Kombination von chemischen, biotechnologischen, thermischen und mechanischen Prozessen

Modul 2: Verfahren, Technologie und Produkte der Sekundärraffinerie

  • Herstellung biobasierter Zielmoleküle
  • Entwicklung von veredelbaren Produktmaterialien (Chemikalien, Werkstoffe, Kunststoffe) aus diesen Zielmolekülen​

Modul 3: Nutzungskonzepte für anfallende Koppel- und Nebenprodukte

  • ​​Überführung von Koppel-/Nebenprodukten (Melasse, Proteine, Faserreste, Presskuchen, Dünger usw.) in gewinnbringende Nutzungsplattformen

Achtung: Das BMBF will nur Projekte für Technologien und Verfahren zur stofflichen Rohstoffnutzung fördern. Die Förderprojekte können Tests der Innovation bis hin zum Demonstrationsmaßstab umfassen.

Es werden Einzelprojekte sowie Verbundprojekte mit mehreren Partnern gefördert. Die Antragsberechtigung ist nicht eingeschränkt. Es können sowohl kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch Großunternehmen gefördert werden. Ebenso sind Hochschulen und Forschungszentren antragsberechtigt. Für Unternehmen gilt in der Regel ein Fördersatz von bis zu 50% auf die zuwendungsfähigen Projektkosten. KMU können eine höhere Förderung erhalten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die bis zum 23.10.17 eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen. Die Förderprojekte sollen max. drei Jahre dauern.

Interessieren Sie sich für eine Antragstellung bis zum 23. Oktober? Dann sprechen Sie uns an. PNO erarbeitet einen aussichtsreichen Förderantrag für Ihr Projekt und unterstützt Sie auch gerne bei der Suche nach geeigneten Verbundpartnern.

Übrigens, als Experte in Sachen Bioökonomie ist PNO an EU-Projekten wie BioLinX oder BIOSKOH beteiligt.




Annemarie Reiche
Innovation, EU-Förderung
Tel.: (0341) 98 97 34 72
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Barbara Bendaoud
Innovation, EU-Förderung
Tel.: (0211) 65 85 19 19
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