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Fast Track to Innovation

Horizon 2020: Fast Track to Innovation

Das Pilotprogramm Fast Track to Innovation fördert die Marktreifmachung bahnbrechender Ideen. Ob das Programm im Jahr 2017 fortgesetzt wird, ist noch nicht entschieden.

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Fast Track to Innovation

  • Förderung von Aktiviäten zur Marktreifmachung.
  • Bis zu 3 Mio. EUR Zuschuss je Projekt.
  • Antragsberechtigt sind KMU, Großunternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.


Im  Moment können keine Förderanträge mehr eingereicht werden, ob FTI im nächsten Jahr fortgesetzt wird, ist noch nicht entschieden.

Im letzten Jahr hat die EU im Rahmen von Horizon 2020 ihr Pilotprogramm Fast Track to Innovation (FTI) gestartet. FTI soll dabei helfen, bahnbrechende Entwicklungen möglichst schnell zu marktreifen Produkten und Dienstleistungen zu formen. Außerdem soll das „Einsteigerprogramm“ möglichst viele Unternehmen an das europäische Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 heranführen.

Als Innovationsförderprogramm bezuschusst FTI keine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, sondern Aktivitäten, die der Marktreifmachung dienen (z.B. piloting, test-beds, systems validation in real world/working conditions, validation of business models). Deshalb muss die Entwicklung, auf die sich der FTI-Antrag bezieht, auch bereits den Technology Readiness Level 6 erreicht haben.

Für deutsche Firmen ist Fast Track to Innovation besonders interessant, weil es in Deutschland kein vergleichbares Förderprogramm gibt, über das Innovationsaktivitäten gefördert werden. Daneben ist FTI aber auch finanziell attraktiv: In bisher vier Einreichungsrunden hat die EU 77 Projekten eine Förderung von durchschnittlich 2,2 Mio. EUR bewilligt. Insgesamt liegt die Fördersumme bei rd. 166 Mio. EUR.

Anträge können von Konsortien mit drei bis fünf Partnern gestellt werden (mehr als die Hälfte der geförderten Konsortien haben fünf Partner). Die Teilnahme ist nicht auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beschränkt. Auch Großunternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen sind antragsberechtigt.

Zu beachten ist, dass die Konsortialpartner aus mindestens drei verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten oder assoziierten Staaten kommen müssen. Außerdem steht die Beteiligung von Unternehmen an den Konsortien im Vordergrund

Die Projekte müssen sich innerhalb der folgenden beiden Themenbereiche bewegen.

Grundlegende und industrielle Technologien

  • Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
  • Nanotechnologien
  • Fortgeschrittene Werkstoffe
  • Biotechnologie
  • Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung
  • Raumfahrt

Gesellschaftliche Herausforderungen

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit
  • Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft
  • Marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft
  • Sichere, saubere und effiziente Energie
  • Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  • Europa in einer sich verändernden Welt: integrative, innovative, reflektierende Gesellschaften
  • Sichere Gesellschaften
Planen Sie ein Projekt, für das Sie die Fast-Track-to-Innovation-Förderung beantragen möchten? Dann sprechen Sie bitte Frau Annemarie Reiche an. Sie erreichen sie unter der Telefonnummer (0341) 98 97 34 72 oder per E-Mail.

PNO-Ansprechpartner Annemarie Reiche

 

Annemarie Reiche
Innovation, EU-Förderung
Tel.: (0341) 98 97 34 72
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