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Fast Track to Innovation

Wieder da und noch besser | Fast Track to Innovation

Das EU-Programm Fast Track to Innovation (FTI) fördert die Marktreifmachung bahnbrechender Ideen. Nach einer zweijährigen Pilotphase können jetzt bis ins Jahr 2020 Förderanträge gestellt werden. Die thematischen Vorgaben der Pilotphase wurden aufgehoben. Die FTI-Förderung kann jetzt für alle Technologien und Branchen beantragt werden.

 



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Fast Track to Innovation

  • Förderung von Aktiviäten zur Marktreifmachung.
  • Bis zu 3 Mio. EUR Zuschuss je Projekt.
  • Antragsberechtigt sind Konsortien aus drei bis fünf Partnern.


In den Jahren 2015 und 2016 hat die EU im Rahmen von Horizon 2020 ihr Programm Fast Track to Innovation (FTI) erprobt. Diese Pilotphase ist so gut verlaufen, dass FTI jetzt bis zum Jahr 2020  mit einem Budget von 300 Mio. EUR fortgeführt wird. 

FTI soll dabei helfen, bahnbrechende Entwicklungen möglichst schnell zu marktreifen Produkten und Dienstleistungen zu formen. Außerdem soll FTI als „Einsteigerprogramm“ möglichst viele Unternehmen an das europäische Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 heranführen.

Als Innovationsförderprogramm bezuschusst FTI keine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, sondern Aktivitäten, die der Marktreifmachung dienen (z.B. piloting, test-beds, systems validation in real world/working conditions, validation of business models). Deshalb muss die Entwicklung, auf die sich der FTI-Antrag bezieht, auch bereits den Technology Readiness Level 6 (externer Link) erreicht haben.


  • TRL 5: technology validated in relevant environment (industrially relevant environment in the case of key enabling technologies)
  • TRL 6: technology demonstrated in relevant environment (industrially relevant environment in the case of key enabling technologies)
  • TRL 7: system prototype demonstration in operational environment

Für deutsche Firmen ist Fast Track to Innovation besonders interessant, weil es in Deutschland kein vergleichbares Förderprogramm gibt. Daneben ist FTI aber auch finanziell attraktiv: In den sechs Einreichungsrunden (externer Link) der Pilotphase hat die EU 109 Projekten für eine Förderung von durchschnittlich 1,8 Mio. EUR ausgewählt. Insgesamt liegt die bisher bewilligte Fördersumme bei über 200 Mio. EUR.

Anträge können von Konsortien mit drei bis fünf Partnern gestellt werden (mehr als die Hälfte der geförderten Konsortien haben fünf Partner). Die Teilnahme ist nicht auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beschränkt. Auch Großunternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen sind antragsberechtigt.

Zu beachten ist, dass die Konsortialpartner aus mindestens drei verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten oder assoziierten Staaten kommen müssen. Außerdem steht die Beteiligung von Unternehmen an den Konsortien im Vordergrund. Der Zuschuss beträgt 70 % (Industrie) bzw. 100 % (Forschung) zzgl. einer 25 % Pauschale für indirekte Kosten.

Die wichtigste Neuerung im Vergleich zur Pilotphase ist, dass es bei FTI keine thematische Eingrenzung mehr gibt. Die FTI-Förderung kann jetzt für jede bahnbrechende technologische oder dienstleistungsbezogene Innovationen beantragt werden, soweit sie zivilen Zwecken dient und nicht dem atomaren Bereich zuzuordnen ist.

Planen Sie ein Projekt, für das Sie die Fast-Track-to-Innovation-Förderung beantragen möchten? Dann sprechen Sie bitte Frau Annemarie Reiche an. Sie erreichen sie unter der Telefonnummer (0341) 98 97 34 72 oder per E-Mail.

Die nächsten FTI-Einreichungsstichtage sind 21. Februar 2017, 31. Mai 2017 und 23. Oktober 2017.


PNO-Ansprechpartner Annemarie Reiche

Annemarie Reiche
Innovation, EU-Förderung
Tel.: (0341) 98 97 34 72
E-Mail



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