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Additive Fertigung

Additive Fertigung | ERA-NET-Förderung für internationale Projekte zum 3D-Druck

Beschäftigen Sie sich mit Materialien für die Additive Fertigung? Wollen Sie mit FuE-Partnern im Ausland zusammenarbeiten? Dann könnte der aktuelle Förderaufruf des M-era.NET II interessant für Sie sein (Einreichungsfrist 13. Juni). Innovative Materialien (Metalle, Keramik, Polymere), Prozess- und Anlagentechnologien stehen im Fokus des Calls.

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  • Förderprogramm für grenzüberschreitende Projekte.
  • Förderung nur für Verbundvorhaben.
  • Antragsberechtigt sind kleine, mittlere und große Unternehmen.


Die Additive Fertigung, auch als Additive Manufacturing bezeichnet, gilt als Zukunftstechnik. Ausgehend vom Rapid Prototyping hält die innovative Fertigungstechnik heute Einzug in die industrielle Produktion. Sie hat ihren Platz sowohl in der Einzelfertigung als auch in der Serie und ist ein wichtiger Baustein der Industrie 4.0.

Wie die Additive Fertigung sich weiterentwickelt, ist auch maßgeblich von den Materialien abhängig, die im 3D-Druck verarbeitet werden können. Deshalb will das ERA-NET M-era.Net II im Rahmen seines Calls 2017 Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu folgenden Schwerpunkten fördern:

  • Materialforschung : Innovative Materialien (Metalle, Keramik, Polymere) für die additive Fertigung (ohne Medizintechnik)
  • Produktionsforschung: Neue Prozess- und Anlagentechnologien für die Additive Fertigung mittels neuer Materialien
  • Projekte, die Material- als auch Produktionsforschung beinhalten

M-era.NET II ist ein von der EU gefördertes Netzwerk, das die Koordination und Kooperation zwischen den nationalen bzw. regionalen Förderprogrammen im Bereich der Materialforschung verbessern will.

Es werden ausschließlich Verbundvorhaben gefördert. Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größenklasse sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Anträge von kleinen und mittleren Unternehmen sind ausdrücklich erwünscht. Der Fördersatz liegt für Unternehmen bei rd. 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten.

Ein Projektkonsortium muss aus mindestens drei geförderten Verbundpartnern bestehen, die aus zwei an der Ausschreibung beteiligten Länder bzw. Regionen kommen. Außerdem muss das Konsortium industriegeführt sein.


Aus diesen Ländern können die Konsortialpartner stammen:

Österreich, Belgien, Brasilien, Zypern, Estland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Slowakei, Süd-Afrika, Spanien, Schweden, Taiwan, Türkei


Das Antragsverfahren ist mehrstufig und startet mit einer Ideenskizze, die das Projektkonsortium bis bis zum 13. Juni bei M-era.NET II Call-Sekretariat einreichen muss. Deutsche Antragsteller müssen bis zum gleichen Zeitpunkt noch ergänzende Unterlagen beim deutschen Projektträger einreichen. Wird die Ideenskizze positiv evaluiert, muss das Projektkonsortium bis zu 09. November ein „Full proposal“ einreichen. Die geförderten Projekte können bis zu 36 Monate dauern.

Hört sich das kompliziert an? Ja, eine ERA-NET-Förderung zu beantragen, ist vergleichsweise aufwändig. Dafür werden aber auch internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert. Sprechen Sie PNO Consultants an, wenn Sie sich für die ERA-NET-Förderung interessieren. PNO prüft Ihr Vorhaben auf Förderwahrscheinlichkeit, unterstützt Sie bei Bedarf bei der Identifizierung von geeigneten Projektpartnern und erstellt für aussichtsreiche Projekte bis zum 13. Juni einen exzellenten Förderantrag. Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Ariane Waldmann zur Verfügung.


PNO ERA-NET-Expertin Ariane Waldmann

Ariane Waldmann
Innovation, EU-Förderung
Tel.: (0341) 98 97 34 74
E-Mail